Auf dem Heimweg…

So liebe Follower,
unsere diesjährige Tour ist zu Ende.
Sabrina und ich sitzen im Niederländischen Intercity und haben die Heimreise angetreten.

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kleiner Nachtrag zum gestrigen Blog:
gestern sind wir nur 54km geradelt.

Hier die Bilanz:
* mit der Fahrt zum Hauptbahnhof in Rotterdam haben wir insgesamt 480 km auf dem Fahrradsattel verbracht (und das eigentlich in 5 Tagen)
* Beine und Hintern tun weh
* es war landschaftlich sehr schön

… und vielleicht lesen wir uns wieder, wenn wir irgendwann von der Quelle bis nach Hause radeln!

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Hafenrundfahrt Rotterdam

So hier kommen – wie versprochen – ein paar Bilder von der Hafenrundfahrt:

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Eine von 36 Radar- und Funkstationen zur Kontrolle des gesamten Hafenlogistik…

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Hier wird der O-Saft für Europa aus Brasilien angeliefert und zwischengelagert…

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Und hier noch eine exklusive Info die ich von einem Matrosen hab…

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Was einfach aussieht wie ein Schrottplatz sind 2 von insgesamt 8 Wrakteilen einer Fähre die 2012 gesunken ist.
Das Schiff war vollgeladen mit nagelneuen Mitsubishis und ist vor Rotterdam auf dem offenen Meer mit einem Frachter kollidiert.
Der ganze Kahn ist in weniger als 15 Minuten gesunken… Leider wurden bis heute 11 Crewmitglieder nicht gefunden.
Das Wrak wurde in 8 Stücke geteilt, die nach und nach geborgen und recycelt werden… bis Jahresende will man damit fertig sein.

Alles in allem das beste was wir an so einem Regentag tun konnten. Mega interessant und wenn man mit den Leuten redet erfährt man auch Dinge, die nicht durchgesagt werden…

*Upload leider erst heute Morgen weil das WLAN hier gestern Abend etwas überlastet war*

Ziel erreicht!

Wir haben unser Tagesziel und damit den final point unserer diesjährigen Tour gehen 14.00 Uhr erreicht.

Wir haben uns heute auf Grund der extremen Wetterverhältnisse zu einer Anpassung der Route entschieden:

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Es war wirklich kein Spaß heute: Plötzlich waren um uns herum lauter tief schwarze Wolken und es hat angefangen zu regnen – ohne irgendeine Aussicht auf Besserung!

Da haben wir uns quasi in letzter Sekunde für den direkten Weg entschieden.
Fazit: alles richtig gemacht 👍

Kurz nach dem Switch zur google route mussten wir schon eine Fähre nehmen, um den Waal (einen der Hauptarme des Rheins) zu überqueren. Klein aber fein war das Ding… es hat ganz schön Speed gehabt.

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Von da an hat es bis Rotterdam durchgeregnet… mal mehr… mal weniger… *Anmerkumg der Lektorin: eher mehr!*

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Kurz vor Rotterdam sind wir dann nochmal über den “Nieuwe Maas” (einen der Rheinarme) gefahren :

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Das stay okay hostel hier in Rotterdam is echt cool. Es besteht aus lauter Würfeln. Wir haben einen separaten Würfel mit eigenem “Treppenturm”:

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Nach dem Duschen haben wir die Zeit für eine Hafenrundfahrt genutzt… Die best investierteste Zeit bei diesem Wetter! – mehr dazu im nächsten Blog

Müde… aber angekommen!

Wie hätte es anders sein sollen?!
Schon wieder eine Hundert auf der Uhr!

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Und das obwohl wir kurz nach der Mittagspause schon kurzer Hand die Route Euro15 verlassen haben um eine Schleife zu sparen und den direkten Weg zum nächsten Ort zu nehmen.

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Schön wars da schon… aber leider keine Zeit zum lange schauen.

An der Stelle wo die Bilder entstanden sind wir dann wieder in die Route eingestiegen.

Die ganze Zeit hatten wir aber (seit heute Morgen) unseren Freund Dr. google im Hintergrund und mussten feststellen dass die Euro15 zwar nicht am Rhein (oder hier Waal bzw. Niederrijn) entlang führt, dafür aber durch eine schöne Landschaft… einfach anders als bei uns!

Ich weiß nicht wieviel Grünfläche hier pro Kuh zur Verfügung steht… aber es ist definitiv verdammt viel! und alle Wiesen sind grün!
Also entweder das ist das Geheimnis für den guten Käse oder die essen hier gerne gutes Fleisch…:(

Naja… Foto von den Kühen haben wir vergessen *sorry*

Irgendwann haben wir noch den Niederrhein per Fähre überquert.

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Auf jeden Fall hatten wir dann endgültig  die Nase voll von unserer Euro15,  die um jedes Bächlein und um jede Kuhweide herum führt und haben den Switch zum google Navi gemacht.

Zum Glück! da waren es noch über 30km und wir haben auf unserer Google-tour noch mehrfach die Euro15 gekreuzt…

Fazit: Entweder die nehmens hier mit den Entfernungen beim Radfahren nicht so genau oder die Herren mit der Broschüre haben Luftlinie gemessen.

Wir sind jedenfalls müde und werden Morgen früher “gegensteuern”.
Jetzt gehn wir mal was Essen…

Mittagspause nach 48 km

Bis auf 3 kleine Stops (Getränke kaufen, Getränke loswerden und lange hose drüber ziehen) sind wir durchgefahren.

Nachdem sich unsere Hintern an das viele Radfahren gewöhnt haben merken wir heute um so mehr die Beine… Vor allem auch deshalb weil es ständig auf und ab geht.

Wir hatten heute schon alles: leichter Regen, Sonne und Wind – alles in allem sind wir aber zufrieden!

Nur die lieben Autoren der Rheinradweg – Broschüre sollten auch heute kein Recht behalten.

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Wir sind irgendwo beim roten Kringel… da wird das nix mit 71 km 😥

Naja wir wussten das ja schon vorm losfahren weil es a) nie stimmt und b) vor dem losfahren schon 84 km lt. google (kürzeste Route) gewesen wären.

bis später!

Schöne Aussicht

nur noch schnell ein paar Fotos im Hellen von unserer Terrasse am Hausboot (nennt man doch so wenn dss Haus schwimmend gebaut ist… oder?)

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Wie ihr seht ist das Wetter heute vielversprechend…

P.S. Sabrina ist noch ein bisschen gerädert weil die Ente angeblich heute nacht gequakt hat – also ich hab nix gehört 😉

Auch in der zweiten Tageshälfte nicht mehr Glück

Leider hatten wir auch in der zweiten Hälfte des Tages nicht mehr Glück.

Kurz nach unserer Mittagspause wurden wir nochmal richtig nass.

Ungefähr bei Tageskilometer 46 bin ich in ein Metallteil gefahren, mit dem der Kuhzaun neben dem Deich an den Pfosten befestigt ist… Fragt nicht mach Sonnenschein! Mittten in der Pampa nur ein Gasthof mit wenig Ahnung – nächste Tanke 4 km zurück!?!?

Nachdem das Leckspray nicht geholfen hat, hab ich dann kurzer Hand den Ersatzschlauch eingebaut…  nach murphy war es natürlich der Hinterreifen.
Also auf dem Parkplatz des Gasthofs mal schnell das Gepäck runter, Rad ausgebaut, Schlauch getauscht… und nach ca. 40 Min. konnten wir dann endlich weiter (der geübte Fahrradmonteur mag jetzt lachen… aber wann übt man das schon?!?)

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Naja wie ihr seht, sind wir jedendalls irgendann endlich an der Grenze angekommen und mit 115 km auf der Uhr dann auch in Arnheim bei unserem B&B… – ein Hausbot direkt am Niederrhein.

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Ausblick von unserer Terrasse.

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Und hier werden wir – nachdem wir mittlerweile auch was Essen waren – hoffentlich schlafen “wie Gott in Frankreich”.

Morgen sollte es dann in der Tat etwas angenehmer werden: Wetter soll besser sein und die Etappe ist kürzer. (egal wie viel noch dazu kommt ;))

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Gute n8 zusammen und bis Morgen!

Radtour oder Schwimmwettkampf?!

Keine Sorge… wir haben die Räder nicht in Duisburg gelassen… dennoch waren wir zwischenzeitlich mindestens genauso nass wie beim Schwimmwettkampf:'(

Wir sind bei Duisburg erst mal einen Bogen gefahren, um nicht durch die ganze Hafenregion zu müssen und die ganzen Nebenflüsse queren zu müssen. Nach rd. 13 km waren wir dann kurz vor Walsum zurück am Rhein. Landschaftlich toll, viele Schafe und Wildgänse.

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bei der Schafherde hat es leider noch mehr geschüttet… deshalb kein Bild.

Zwischen den beiden Kraftwerken in Walsum gings dann über einen geschotterten Weg auf dem Deich entlang. Es kam wie es kommen musste: Am Ende des schotterwegs war der Boden ausgespült, alles nass und schlammig… da is de Merkler mal ordentlich abgelatzt.
keine Sorge – außer das ich aussah wie ein Wildschwein nach dem sulen is nix passiert…
wir sind jetzt in Wesel und machen nach td. 35 km bei der 33%marke eine Mittagspause.

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Drückt uns die Daumen für das Wetter.

komische Entfernungsangabe…

Nach über 95 km auf der Uhr sind wir heute in Duisburg angekommen.

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keine Ahnung wie die Autoren der Rheinradweg Broschüre auf die 70km linksrheinisch kommen, die auf der gestern geposteten Seite stehen…

Nach ca. 33 km (also der gelaubten Halbzeit) haben wir ein Päuschen in einem netten Café gemacht und jeder ein belegtes Brötchen gegessen… und natürlich den Koffeinhaushalt wieder saniert.

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Jedenfalls sind wir kurz vor Düsseldorf (naja so genau kann ich es auch nicht einschätzen) auf die rechte Rheinseite gewechselt, weil da grad wieder so ne schöne Autobahnbrücke mit breitem Radweg war…

Kurz danach haben wir eine schöne Stelle zum Baden gefunden und so kam es auch zum Foto mit der Seyffer-Urlaubsente:

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nur bis Füße vom Sand befreit waren, hatten wir unseren Spaß

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In Düsseldorf sind wir vorbei am Medienhafen an der Strandpromenade entlang gefahren.

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Den lange ersehnten Eiskaffee haben wir aber erst sehr spät in einem Biergarten bekommen… in Düsseldorf direkt leider nur Cocktailbar neben Cocktailbar.

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Die Jugendherberge Duisburg Sportpark ist jedenfalls nagel neu und super modern!

Drückt uns die Daumen dass die Entfernungsangabe für die morgige Etappe etwas korrekter ist als heute!

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Erstes Etappenziel erreicht!:)

Um 19.30 Uhr sind wir in unserem hostel in Köln angekommen.

Der Start lief nicht ganz so rosig: zwar haben wir trotz “Verspätungen wegen Störungen im Betriebsablauf” bei Regionalexpresse bekommen dafür gleich in Koblenz rd. 6 km Umweg fahren müssen. wegen dieser Bombenentschärfung war halb Koblenz gesperrt und sagen wir mal mittleres Chaos… lange Rede kurzer sinn: wir sind dann vom deutschen Eck wieder zurück, über die Brücke und die ersten Kilometer rechtsrheinisch geradelt. nach einer weile haben wir dann so wie es der netter Herr von der Feuerwehr empfohlen hatte die Autobahnbrücke benutzt um wieder auf die andere Seite zu kommen.
Irgendwann nach ca. 1/4 der Strecke haben wir uns neben ein paar metten Omis auf ne Bank gesetzt und unsere Banane gegessen… da dachten wir noch die würde uns zur notwendigen Energie verhelfen…

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schon vor der 50% Marke hatten wir so großen Hunger dass das BRAUHAUS am rhein genau rechtzeitig kam;)

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Anmerkung der Redaktion: gretel trinkt alkoholfrei…

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Wie auch beim letzten mal: Wunderschöne Aussicht.

und wahnsinn wie viele hundert Menschen… nein Tausende… an unserem Fluss unterwegs waren.

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kurz vorm Ziel: endlich wieder ein Dom in Sicht!

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aus kreislaufgründen haben wir dann kurz vor der Zielgeraden dann doch ein echtes Cola teilen müssen…

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Am Ende fast 110km auf der Uhr… und zum Abendessen gehen wir zu Fuß – beide Popos wollen heute keinen Sattel mehr.

Morgen wird die Etappe etwas kleiner… da lassen wird gemütlicher angehen:

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wir sind dann mal was essen und kölsch trinken…